Knackig, knusprig, tot – Krimifestival Giessen 2014

Christian Lugerth liest in der Bäckerei Braun im Rahmen des Krimifestivals Gießen.

Der Vorleser: Schauspieler Christian Lugerth

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… hat uns gut unterhalten.

Max und Moritz sind bei Licht betrachtet ziemlicher Splatter.

Als es ins Altersheim – sorry, die Seniorenresidenz für besonders begüterte, steinalt werdende Todessehnsüchtige – ging,  haben wir Dinge erfahren, die ich lieber im Verborgenen gewusst hätte, der Alltag des Alters, gruselig.  Moral, Werte und das Richtige tun, sind schwer. Und Magnete sind böse oder hilfreich. Das weiß ich nun auch.

Wie beim Mutscheln ein Kuchenteilchen und Glücksspiel zusammenkamen war für mich auch neu.

Dankbar war ich, dass ich den Herrmann, den Weiterreich-Kuchenteig meiner Jugend überlebt habe, angriffslustig wie das kleine Biest zu sein scheint.

Und dass man Handwerker eigentlich pflegen statt entsorgen sollte, wäre mir ein Anliegen gewesen.

Nette Geschichten von einem guten Vorleser  bei freundlichen Gastgebern in netter Gesellschaft vorgetragen – das haben Lischpers mal wieder klasse organisiert. Danke allen Beteiligten.

Da hat sich das Anstehen gelohnt.

Im Einzelnen:

Der „Tatort“

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– wir werden wiederkommen … bei Tag um lecker Gebäck zu holen:
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Unsere sympathische Gastgeberin: Frau Braun

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Sekt, Federweisser, Saft. Aufmerksame Gastfreundschaft und für jeden ein Lächeln. Das Gastgeberpaar Braun, ihre zwei Jungs und die Freundin verwöhnen uns. Nette Begrüßung.  Nach der Lesung lecker Laugengebäck und interessante Unterhaltungen. Wir erfahren, dass Bäcker Braun mit Konfirmanden Brot zum Erntedankfest gebacken hat, was für einem guten Zweck versteigert wird.
Weiches Licht, alles glänzt im Licht der Kronleuchter. Schön dekoriert. Was uns besonders fasziniert: Überall kleine Kerzen in alten gläsernen Mehlschütten. Solche hatte meine Uroma noch im Küchenschrank. Die hat Frau Braun über Jahre zusammengesammelt und mit einer guten Idee zu neuem Glanz gebracht. Wenn jemand alte Schütten oder Weck-Gläser übrig hat, kann man sie gerne Frau Braun vorbeibringen, beim nächsten Krimifestival freuen wir uns alle dran.

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Witzig: Eine aus dem Publikum  für die Schiebetür Beauftragte öffnet  und schließt diese. Nach der Lesung fassen alle mit an, räumen die Stühle heraus, so gibt es Platz zum Austauschen und essen.
Bei einem Stand der Rickerschen Buchhandlung kann man die Back-Krimis kaufen.
Die Gäste können sich richtig wohlfühlen.

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Der Giessener Anzeiger hat einen schönen Bericht geschrieben: Bericht

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